{"id":14156,"date":"2021-01-04T22:00:59","date_gmt":"2021-01-04T20:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hossi-im-netz.de\/wordpress\/?p=14156"},"modified":"2021-01-04T22:01:02","modified_gmt":"2021-01-04T20:01:02","slug":"wetterextreme-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hossi-im-netz.de\/wordpress\/wetterextreme-2020\/","title":{"rendered":"Wetterextreme 2020"},"content":{"rendered":"\n<p>Das heutige Thema des Tages behandelt den ersten Teil der Zusammenfassung des Wetterjahres 2020 mit Schwerpunkt auf extreme Wetterereignisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Januar: Schneearmer und milder Hochdruckwinter<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Hoch \u00fcber S\u00fcdeuropa sorgte f\u00fcr einen zu sonnigen und trocknen Januar. Mit s\u00fcdwestlicher Str\u00f6mung wurde f\u00fcr die Jahreszeit deutlich zu warmer Luft herangef\u00fchrt. Unterbrochen wurde der Warmluftzustrom von nur kurzen Kaltlufteinbr\u00fcchen, die in den Gipfellagen der Mittelgebirge etwas Schnee brachten. Im letzten Drittel setzte sich dann ein Hoch \u00fcber Mitteleuropa mit h\u00f6henwarmer Luft durch. Der Januar war auch im h\u00f6heren Bergland ungew\u00f6hnlich schneearm und deutlich zu warm.<\/p>\n\n\n\n<p>Februar: Die Westwetterlage ist wieder da<\/p>\n\n\n\n<p>Im Februar stellte sich die Wetterlage um. In der Arktis gab es den st\u00e4rksten jemals beobachteten Polarwirbel. Dies blieb f\u00fcr unser Wetter nicht ohne Folgen. Denn die Tiefdruckentwicklung auf dem Atlantik wurde dadurch angefacht, wodurch sich bei uns eine st\u00fcrmische Westwetterlage durchsetzte. Tiefdruckgebiete zogen in rascher Abfolge \u00fcber Nordeuropa hinweg und pr\u00e4gten mit ihren Fronten das Wetter in Deutschland. Kurze Kaltlufteinbr\u00fcche wechselten sich mit Phasen mit sehr milder Meeresluft ab. Schnee gab es nur zeitweise in den Gipfellagen der Mittelgebirge. Am 04.02. zog Sturmtief &#8222;Petra&#8220; \u00fcber Deutschland und brachte dem S\u00fcden verbreitet orkanartige B\u00f6en. H\u00f6hepunkt der Westwetterlage war am 09. und 10. Februar mit Sturmtief &#8222;Sabine&#8220;, das mit orkanartigen B\u00f6en \u00fcber Deutschland hinwegfegte und den Zugverkehr bundesweit zum Erliegen brachte. Am 23.02. sorgte dann Sturmtief &#8222;Julia&#8220; mit schweren Sturmb\u00f6en f\u00fcr die Absage zahlreicher Faschingsumz\u00fcge. Der Februar war der zweitniederschlagsreichste seit Aufzeichnungsbeginn. Vielerorts fiel das Doppelte bis Dreifache der \u00fcblichen Regenmengen. Gr\u00f6\u00dfere Hochwasser bleiben aber aufgrund der gleichm\u00e4\u00dfigen Verteilung und der D\u00fcrre in den Vorjahren weitestgehend aus. Das fast v\u00f6llige Fehlen von Nachtfr\u00f6sten war ma\u00dfgeblich daf\u00fcr, dass der Februar auch der zweitw\u00e4rmste seit Beginn der Aufzeichnungen wurde. Zu erw\u00e4hnen sei hier noch der 16.02., an dem eine subtropische Luftmasse f\u00fcr au\u00dfergew\u00f6hnliche 21,5 \u00b0C in M\u00fcllheim s\u00fcdwestlich von Freiburg sorgte. Am 28. Februar brachte ein Sturmtief dann doch noch mal kurz etwas Winter mit Schnee in der Mitte und im S\u00fcden.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4rz: Von der Westwetterlage zum Fr\u00fchlingshoch<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst hielt die wechselhafte und teils st\u00fcrmische Westwetterlage an. Mit Sturmtief &#8222;Hanna&#8220;, das im Norden nochmals orkanartige B\u00f6en brachte, aber ansonsten recht schwach blieb, endete die Sturmsaison in diesem Jahr ziemlich fr\u00fch am 12.03. Ab dann brachte ein Hochdruckgebiet \u00fcber Osteuropa den Fr\u00fchling mit H\u00f6chstwerten bis 20 \u00b0C im S\u00fcden. Ab dem 20.03. erreichte uns dann an der Ostflanke eines nach Skandinavien vorr\u00fcckenden Hochs doch nochmal sibirische Kaltluft mit m\u00e4\u00dfigen Nachtfr\u00f6sten von -5 bis -9 \u00b0C im Osten. Vielerorts waren dies die k\u00e4ltesten N\u00e4chte des Jahres. Am Ende des Monats fiel im Osten Deutschlands sogar noch etwas Schnee. Trotzdem blieb der M\u00e4rz im Mittel zu warm und war einer der sonnenscheinreichsten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>April: Anhaltende Hochdrucklage<\/p>\n\n\n\n<p>Im April setzte sich dann ein Hoch \u00fcber Mitteleuropa fest. Mit einer S\u00fcdstr\u00f6mung wurde dabei sehr warme und trockene Luft nach Deutschland gef\u00fchrt. Zwar gab es in der trockenen Luft noch zeitweise Nachtfr\u00f6ste, tags\u00fcber waren aber Temperaturen \u00fcber 20 \u00b0C an der Tagesordnung. Im Westen gab es mehrere Sommertage mit H\u00f6chstwerten \u00fcber 25 \u00b0C, den ersten sogar schon am 07.04. am Oberrhein. Die erwachende Vegetation d\u00fcrstete nach Regen, der in der Hochdrucklage ausblieb. Zahlreiche kleinere Waldbr\u00e4nde waren die Folge. So war der April der dritttrockenste seit Messbeginn. Gleichzeitig war er auch der sonnigste und brachte es auf mehr Sonnenstunden als ein durchschnittlicher Sommermonat. Bei den Temperaturen gab es ein deutliches S\u00fcd-Nord-Gef\u00e4lle, insgesamt war der April aber zu warm.<\/p>\n\n\n\n<p>Mai: Ewige Hochdrucklage mit ausgepr\u00e4gten Eisheiligen<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mai setzte sich das warme Hochdruckwetter mit nur kurzen Unterbrechungen zun\u00e4chst fort. Doch der Winter gab sich noch nicht geschlagen. P\u00fcnktlich zu den Eisheiligen am 12.05. gelangte mit einer n\u00f6rdlichen Str\u00f6mung arktische Meeresluft auf direktem Weg nach Deutschland. An den Alpen und im Bergland reichte es sogar noch f\u00fcr eine Schneedecke. In den \u00fcbrigen Gebieten gab es f\u00fcr die Jahreszeit ungew\u00f6hnlich starke Nachtfr\u00f6ste, die Sch\u00e4den an der schon weit entwickelten Vegetation anrichteten. In einigen Gegenden erfror sogar das Laub an den B\u00e4umen. Im weiteren Verlauf setzte sich recht rasch wieder eine Hochdrucklage durch. Dabei wurde es wieder sommerlich warm. Doch Hitzegewitter blieben weitestgehend aus. Die ungew\u00f6hnlich vielen Frosttage sorgten daf\u00fcr, dass der Mai trotz Hochdruckwetter nur normal temperiert blieb. Au\u00dferdem war es besonders im Westen deutlich zu trocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Juni: Ein Sommer, wie er fr\u00fcher einmal war<\/p>\n\n\n\n<p>Am 5. Juni setzte ein polarer Kaltlufteinbruch der bisher au\u00dfergew\u00f6hnlich lang andauernden Hochdrucklage ein Ende. Die Schafsk\u00e4lte schlug zu, sodass die H\u00f6chsttemperaturen nicht mehr \u00fcber 20 \u00b0C hinaus kamen. Die Nachtwerte waren meist einstellig. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine recht seltene Wetterlage mit hohem Luftdruck \u00fcber Nordeuropa und tiefem Druck \u00fcber Mitteleuropa. Die sonst \u00fcblichen Druckverh\u00e4ltnisse kehrten sich um. Durch den dominierenden Tiefdruckeinfluss gestaltete sich der Rest des Monats wechselhaft mit gelegentlichen Starkregengewittern. Hervorzuheben ist hier der Zeitraum zwischen 13.06. und 19.06., wo auch Gro\u00dfst\u00e4dte wie Berlin und Hamburg von lokalen \u00dcberflutungen betroffen waren. Die Regenmengen im Juni waren insgesamt durchschnittlich mit sehr gro\u00dfen regionalen Unterschieden. Es war zwar m\u00e4\u00dfig warm, aber l\u00e4ngere Zeit sommerlich blieb es selten, sodass der Monat in der Gesamtbilanz nur etwas zu warm ausfiel. Zu erw\u00e4hnen ist noch, dass in der 2. Monatsh\u00e4lfte wieder ausgepr\u00e4gte leuchtende Nachtwolken zu beobachten waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Juli: Nur m\u00e4\u00dfig warm und D\u00fcrre in der Mitte<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli setzte sich eine antizyklonale (hochdruckdominante) Westwetterlage durch. Es gab einen kurzen Wechsel aus sommerlichen Abschnitten und schwachen Kaltlufteinbr\u00fcchen. W\u00e4hrend der Norden h\u00e4ufig von Tiefausl\u00e4ufern beeinflusst wurde, herrschte im S\u00fcden meist Hochdruckeinfluss vor. So stellte sich zumeist ein Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle bei den Temperaturen ein. Besonders ausgepr\u00e4gt war dieses am 9.7. mit H\u00f6chstwerten von nur 14\u00b0C im Norden und bis 32\u00b0C im S\u00fcden. Die Fronten brachten im Norden ausreichend Niederschlag, auch im S\u00fcden sorgten Hitzegewitter immer wieder f\u00fcr Regen. Schwergewitterlagen, die in vergangenen Jahren h\u00e4ufig fl\u00e4chendeckender Regen brachten, fielen in diesem Jahr weitestgehend aus. Gegen Ende des Monats brachte dann eine kurze Hitzewelle Temperaturen bis 37\u00b0C. Insgesamt war der Juli wegen der kalten N\u00e4chte durchschnittlich temperiert, nur im S\u00fcden war es etwas zu warm.<\/p>\n\n\n\n<p>August: Hitzewelle, im S\u00fcden Hochwasser, sonst weiterhin teils D\u00fcrre<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Monats brachte eine Kaltfront im S\u00fcden Deutschlands kr\u00e4ftige Gewitter mit einer anschlie\u00dfenden Dauerregenlage am 3. und 4.8. Innerhalb von 48 Stunden fielen am Alpenrand 100-200 l\/qm Regen, was zu lokalen \u00dcberschwemmungen f\u00fchrte. Danach \u00e4nderte sich die Wetterlage erneut. Ein kr\u00e4ftiges Hoch stie\u00df \u00fcber Mitteleuropa bis nach Skandinavien vor. Dabei wurde mit einer s\u00fcdlichen Str\u00f6mung hei\u00dfe Saharaluft herangef\u00fchrt, die zwischen dem 6.8. und dem 13.8. eine Hitzewelle mit bis zu 37\u00b0C brachte. Dadurch wurde die D\u00fcrre vor allem in der Mitte Deutschlands weiter versch\u00e4rft, sodass sich dort das Laub vieler B\u00e4ume auch in diesem Sommer wieder braun f\u00e4rbte. Diese Hitzewelle wurde am 14.8. durch schwere Gewitter mit Sturmb\u00f6en und Hagel beendet. Auch danach sorgte eine Westwetterlage immer wieder f\u00fcr kr\u00e4ftige Gewitter. Mit Sturmtief &#8222;Kirsten&#8220;, das am 26.8. verbreitet Sturmb\u00f6en brachte, wurde die Sturmsaison ungew\u00f6hnlich fr\u00fch er\u00f6ffnet. Am Ende des Monats brachte eine Luftmassengrenze in einem Streifen vom Oberrhein bis zur Lausitz noch mal ordentliche Regenmengen mit teils \u00fcber 80 l\/qm in 48 Stunden. Der August war deutschlandweit insgesamt der zweitw\u00e4rmste seit Messbeginn.<\/p>\n\n\n\n<p>September: Der Sommer geht in die Verl\u00e4ngerung<\/p>\n\n\n\n<p>Der September war meist von Hochdrucklagen gepr\u00e4gt. So kam gegen Mitte des Monats mit H\u00f6chstwerten \u00fcber 30\u00b0C der Sommer zur\u00fcck. Ab dem 19.9. wurden die N\u00e4chte aber bereits empfindlich kalt. Im Nordosten gab es den ersten Frost. Am 22. und 23.9. ging mit den letzten kr\u00e4ftigen Gewittern eine der schw\u00e4chsten Gewittersaisons der letzten Jahrzehnte zu Ende. Dies war auch das vorl\u00e4ufige Ende des Sommers und der lang anhaltenden Hochdruckphase, denn ein Tiefdruckgebiet f\u00fchrte polare Kaltluft nach Deutschland. Die H\u00f6chstwerte erreichten zum Teil nur noch den einstelligen Bereich und nachts gab es Frost. Nichtsdestotrotz war auch der September zu warm und vielerorts zu trocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Oktober: Feucht und k\u00fchl, gegen Ende &#8222;Goldener Oktober&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach recht warmem Beginn stellte sich ein k\u00fchler und nasser Witterungsabschnitt ein. Tiefdruckgebiete f\u00fchrten maritime Subpolarluft heran, in der besonders in den Mittelgebirgen h\u00e4ufig Regen fiel. Ab 21.10. kam dann doch noch der &#8222;Goldene Oktober&#8220; mit H\u00f6chstwerten von zum Teil \u00fcber 20\u00b0C. Der Oktober war ungew\u00f6hnlich wolkenreich und war somit einer der sonnenschein\u00e4rmsten seit den Aufzeichnungen. Wetterextreme, wie z.B. St\u00fcrme, blieben v\u00f6llig aus.<\/p>\n\n\n\n<p>November: Von Rekordw\u00e4rme zum ersten Schnee<\/p>\n\n\n\n<p>Den Auftakt machte eine warme S\u00fcdwestwetterlage, die am 2.11. gleich an mehreren Stationen Temperaturrekorde brach. Der deutsche Allzeitrekord mit fast schon sommerlichen 24,0\u00b0C wurde in Bad D\u00fcrkheim am Rande des Pf\u00e4lzerwaldes eingestellt. Es folgten viele Tage, die von Hochdruckeinfluss gepr\u00e4gt waren, mit viel Sonne, aber auch z\u00e4hem Hochnebel in den Niederungen. F\u00fcr die endg\u00fcltige Umstellung der Wetterlage sorgte am 19.11. der Ex-Hurrikan &#8222;Eta&#8220;, der im Norden Sturmb\u00f6en und an der K\u00fcste auch orkanartige B\u00f6en brachte. Danach stellte sich ein oft tr\u00fcber und deutlich k\u00fchlerer Witterungsabschnitt, teils mit Dauerfrost im S\u00fcdosten, ein. Nach einer sehr frostigen Nacht zum 30.11., die an einigen Stationen im Westen die k\u00e4lteste Nacht des Jahres war, sorgte in der darauffolgenden Nacht ein Tiefdruckgebiet mit polarer Meeresluft f\u00fcr Glatteis im Westen und den ersten Schnee teils bis ins Flachland. Trotz der tr\u00fcben Witterungsphase am Ende steht der November bei der Sonnenscheindauer auf Platz 3.<\/p>\n\n\n\n<p>Dezember: \u00dcberwiegend tr\u00fcb und mild am Ende nasskalt, im Bergland winterlich<\/p>\n\n\n\n<p>Im Dezember blieb die eingeflossene Subpolarluft unter schwachen Luftdruckgegens\u00e4tzen in Deutschland liegen. Somit machte eine k\u00fchle, trockene, und zu Nebel und Hochnebel neigende Witterungsphase den Auftakt. Sonne gab es in den Gipfellagen der Mittelgebirge und an deren Nordr\u00e4ndern. Im h\u00f6heren Bergland blieb es winterlich. Gegen Mitte des Monats f\u00fchrte eine S\u00fcdlage zu deutlicher Milderung. Diese ging dann kurz vor Weihnachten in eine S\u00fcdwestlage \u00fcber. Eine schleifende Front \u00fcber Deutschland f\u00fchrte in der Mitte zu kr\u00e4ftigen Regenf\u00e4llen. Dabei wurde subtropische Luft herangef\u00fchrt, sodass teilweise sogar die Nachttemperaturen zweistellig blieben. P\u00fcnktlich zum 1. Weihnachtsfeiertag sorgte eine Kaltfront f\u00fcr einen Temperatursturz. Zumindest bis in mittlere Lagen fiel zum 1. Weihnachtsfeiertag dann doch noch etwas Schnee. Am 27.12. zog das au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfe Sturmtief &#8222;Hermine&#8220; mit seinem Kern von Gro\u00dfbritannien nach Frankreich und beeinflusste nahezu ganz Europa. In Deutschland war &#8222;Hermine&#8220; nur ein schwacher Wintersturm, sorgte aber in den westlichen Mittelgebirgen f\u00fcr ordentlich Schnee. Mit &#8222;Hermine&#8220;, deren Reste sich \u00fcber West- und Mitteleuropa festgesetzt hatten, wurde ein weiterer nasskalter Witterungsabschnitt eingeleitet, der bis heute andauert. Dennoch wird auch der Dezember als zu warmer Monat in die Statistik eingehen, der im Westen wieder au\u00dfergew\u00f6hnlich sonnenscheinarm war.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es im Jahr 2020 einige au\u00dfergew\u00f6hnlich Wetterlagen gab, so war es bez\u00fcglich gr\u00f6\u00dferer Unwetterlagen ein ungew\u00f6hnlich ruhiges Jahr. Es gab kaum Schnee, im Sommer nur wenige Gewitter, und eine nur schwach ausgepr\u00e4gte Sturmsaison.<\/p>\n\n\n\n<p>Dipl.-Met. Christian Herold<\/p>\n\n\n\n<p>Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 29.12.2020<\/p>\n\n\n\n<p>Copyright (c) Deutscher Wetterdienst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das heutige Thema des Tages behandelt den ersten Teil der Zusammenfassung des Wetterjahres 2020 mit Schwerpunkt auf extreme Wetterereignisse. Januar: Schneearmer und milder Hochdruckwinter Ein Hoch \u00fcber S\u00fcdeuropa sorgte f\u00fcr einen zu sonnigen und trocknen Januar. 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