{"id":7472,"date":"2017-07-20T14:25:58","date_gmt":"2017-07-20T12:25:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hossi-im-netz.de\/wordpress\/?p=7472"},"modified":"2017-07-20T14:25:58","modified_gmt":"2017-07-20T12:25:58","slug":"die-wetterkueche-sorgt-weltweit-fuer-aufsehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hossi-im-netz.de\/wordpress\/die-wetterkueche-sorgt-weltweit-fuer-aufsehen\/","title":{"rendered":"Die Wetterk\u00fcche sorgt weltweit f\u00fcr Aufsehen!"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">Die Wetterk\u00fcche sorgt weltweit f\u00fcr Aufsehen!<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nExtremwetter weltweit. Vielerorts schl\u00e4gt derzeit die Wetterk\u00fcche zu. Ob Schnee und Eis oder Hitzewelle, ob D\u00fcrre oder Starkregen und Hagel. Gro\u00dfe Sch\u00e4den und Beeintr\u00e4chtigungen sind die Folge. Wir geben einen kleinen \u00dcberblick.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am heutigen Donnerstag soll der Blick \u00fcber den Globus schweifen und einzelne markante, teils auch rekordverd\u00e4chtige Wetterereignisse beleuchten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00fcdamerika: Den Startschuss geben wir in S\u00fcdamerika, wo in der S\u00fcdh\u00e4lfte im dortigen S\u00fcdwinter ungew\u00f6hnlich tiefe Temperaturen das Leben erstarren lie\u00dfen. In der Nacht zum Dienstag sank die Lufttemperatur verbreitet auf Werte unter den Gefrierpunkt. In Argentinien lagen nur einzelne k\u00fcstennahe Regionen sowie der \u00e4u\u00dferste S\u00fcden im niedrigen positiven Temperaturbereich. Auch in Paraguay und Uruguay herrschten Tiefstwerte um bzw. unter dem Gefrierpunkt vor. Selbst im S\u00fcden Brasiliens sanken die Werte an 12 offiziellen Wetterstationen in den Frostbereich. Auch in der Nacht auf Mittwoch wurden von Bolivien und dem S\u00fcden Brasiliens bis nach Feuerland Tiefstwerte zwischen kalten -5 und +8 Grad gemessen. Gerade Argentinien und Chile k\u00e4mpfen schon seit mehreren Tagen mit dieser ungew\u00f6hnlichen K\u00e4lte. In der Nacht auf Sonntag wurden beispielsweise auf 845 Metern H\u00f6he an der Station &#8222;Carlos de Bariloche&#8220; im S\u00fcden Argentiniens -25 Grad gemessen. Auch tags\u00fcber stiegen die Temperaturen in Argentinien und Uruguay sowie in Teilen Chiles vor\u00fcbergehend nur auf Maxima von 2 bis 14 Grad, im h\u00f6heren Bergland herrschte Dauerfrost. Zu den niedrigen Temperaturen wurde in Argentinien und Chile sogar abseits der Berge etwas Schnee gesichtet, was dort ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Ereignis ist. In Santiago de Chile soll es bei Temperaturen um 0 Grad die st\u00e4rksten Schneef\u00e4lle seit 46 Jahren gegeben haben und es kam vielerorts zu Stromausf\u00e4llen durch umgest\u00fcrzte B\u00e4ume.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Karibik: Mit einem Schwenk nach Norden gelangen wir in die Karibikregion. Dort drehte der kleine Tropensturm &#8222;DON&#8220; seine Kreise und bedrohte diverse Karibikinseln. Er verlagerte sich langsam westw\u00e4rts und \u00fcberquerte zun\u00e4chst die Regionen um Grenada und Tobago. Da sich DON jedoch nicht weiter entwickelte und stattdessen wieder abschw\u00e4chte, wurde er schlie\u00dflich nicht als Hurrikan eingestuft. Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr ging von den ergiebigen Regenf\u00e4llen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pazifik: Weiter westlich im Pazifik geht es dagegen schon deutlich mehr zu Sache. Gleich drei tropische St\u00fcrme ziehen dort ihre Bahnen. Am st\u00e4rksten braust dort Hurrikan &#8222;Fernanda&#8220; \u00fcber das Meer. Dabei produzierte Fernanda bei einem Kerndruck von 987 hPa B\u00f6en von Orkanst\u00e4rke (gr\u00f6\u00dfer 118 km\/h). Ihre weitere Zugbahn wird wohl unter Abschw\u00e4chung n\u00f6rdlich an Hawaii vorbeif\u00fchren. Gefolgt wird &#8222;Fernanda&#8220; vom tropischen Tief &#8222;Eight-E&#8220; und dem tropischen Sturm &#8222;Greg&#8220;. Vor allem &#8222;Greg&#8220; konnte sich ebenfalls schon deutlich intensivieren. Bei einem Kerndruck von etwa 1005 hPa sind derzeit Windspitzen bis 100 km\/h m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spanien: Aber auch in Europa geht es beim Wetter hoch her. Gleich in mehreren Regionen wurden extreme Wetterereignisse in den vergangenen Tagen registriert. In Spanien schwitzten die Menschen in diesem Sommer nahezu t\u00e4glich. Seit dem 11. Juli hat eine Hitzewelle weite Teile Spaniens erneut im Griff. Vielerorts stiegen die Temperaturen auf Werte \u00fcber 40 Grad. Auch am Dienstag, den 20. Juli, lagen die H\u00f6chstwerte in Spanien verbreitet noch zwischen 35 und 42 Grad. Den H\u00f6hepunkt hatte die Hitzewelle am 13. Juli, als in &#8222;Montoro&#8220; beispielsweise ein Maximum von 47,3 Grad gemessen wurde (Spanischer Rekord). In Cordoba wurden gleichzeitig 47,0 Grad registriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">T\u00fcrkei: In anderen Teilen Europas dominieren dagegen Blitz und Donner mit s\u00e4mtlichen Begleiterscheinungen das Wetter. Im Westen der T\u00fcrkei haben beispielsweise heftige Gewitter zu \u00dcberschwemmungen und beispielsweise in Istanbul einem Verkehrschaos gef\u00fchrt. Innerhalb von kurzer Zeit fielen dort bis zu 80 Liter pro Quadratmeter vom Himmel. Einige Stra\u00dfen standen bis zu einem Meter tief unter Wasser. Die Regenfluten rissen sogar Autos mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">England: Auch im S\u00fcden von England w\u00fcteten kr\u00e4ftige Gewitter mit heftigem Starkregen. Betroffen waren vor allem der Raum London sowie Cornwall, wo dutzende H\u00e4user evakuiert werden mussten, als sich nach einem heftigen Gewitter an der S\u00fcdk\u00fcste eine massive Flutwelle durch den Ort Coverack schob.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Benelux und Deutschland: Am gestrigen Mittwoch erwischte es schlie\u00dflich auch Belgien, die Niederlande und Deutschland. In der schw\u00fclhei\u00dfen Luftmasse entwickelten sich schwere Gewitter, die sich teilweise zu einer Gewitterlinie organisierten und ostw\u00e4rts \u00fcber die genannten L\u00e4nder hinwegzogen. Dabei setzen die Gewitter gebietsweise ganze Landstriche unter Wasser oder bedeckten diese mit einer wei\u00dfen Hagelh\u00fclle. Vor allem im Rheinland zwischen Duisburg und Bonn sch\u00fcttete es wie aus Eimern. In K\u00f6ln, Leverkusen und Haan-Gruiten (alle NRW) fielen dabei \u00fcber 50 Liter Regen pro Quadratmeter in weniger als einer Stunde. Die Station K\u00f6ln-Stammheim meldete schlie\u00dflich 95 Liter in 18 Stunden. Aber auch in Bayern, Th\u00fcringen und Hessen wurden lokal Regenmengen \u00fcber 30 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden registriert. Gr\u00f6\u00dferer Hagel fiel regional ebenfalls vom Himmel. Vielerorts wurden Hagelk\u00f6rner mit einem Durchmesser von 2 bis 4 cm beobachtet. Laut Radarinformation waren lokal begrenzt aber durchaus Gr\u00f6\u00dfen bis 7 cm wahrscheinlich. Zudem wehte der Wind mit Spitzengeschwindigkeiten bis 100 km\/h. Am Flughafen K\u00f6ln-Bonn wurden beispielsweise B\u00f6en von 94 km\/h gemessen. Getoppt wurde dieser Wert noch vom Brocken, auf dem zwischenzeitlich B\u00f6en bis 118 km\/h auftraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dipl.-Met. Lars Kirchh\u00fcbel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 20.07.2017<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Copyright (c) Deutscher Wetterdienst<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wetterk\u00fcche sorgt weltweit f\u00fcr Aufsehen! Extremwetter weltweit. Vielerorts schl\u00e4gt derzeit die Wetterk\u00fcche zu. Ob Schnee und Eis oder Hitzewelle, ob D\u00fcrre oder Starkregen und Hagel. Gro\u00dfe Sch\u00e4den und Beeintr\u00e4chtigungen sind die Folge. Wir geben einen kleinen \u00dcberblick. 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